Aki Takase – Pianistin, Komponistin 

Aki Takase wurde in Osaka geboren und studierte Musik in Tokio / Japan. Ab 1978 gab sie Konzerte und machte Aufnahmen in den USA und in Japan mit Lester Bowie, Cecil McBee, Bob Moses, Joe Henderson, Joe Chambers, David Liebmann, John Zorn und anderen. 1981 gab sie ihr erstes europäisches Konzert beim Jazzfest Berlin. Ab 1988 bei Alexander von Schlippenbach mit dem Berlin Contemporary Jazz Orchestra, auch im Duo mit Maria Joao. Von den 90 Jahren an bis heute „Duo“ mit von Schlippenbach, David Murray, Rudi Mahall, Louis Sclavis und seit 2000 bis heute auch „LOK.03“ mit Alexander von Schlippenbach und DJIIIVibe. „Fats Waller“-Projekt mit Eugene Chadbourne, Nils Wogram, Rudi Mahall und Paul Lovens. Noch im Duo Silke Eberhard, oder “Klang und Texte“ mit der Schriftstellerin Yoko Tawada, „Die Stadt im Klavier“ mit der Tänzerin Yui Kawaguchi. Ab 2018 im „Quintett Japanic“ mit Daniel Erdmann, DJlllVibe, Johannes Fink, Dag Magnus Narvesen, sowie im „Duo“ „Isn`t it Romantic?“mit Daniel Erdmann, im Trio „AUGE“ (mit Christian Weber, Michael Griener) und auch im Duo „Carmen Rhapsody“ mit Mayumi Nakamura.   

Takase wurde acht Mal (1989-2017) in den Vierteljahreslisten des Preises der Deutschen Schallplattenkritik geführt.  Für die CD ”Aki Takase plays Fats Waller” wurde ihr 2004 der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik verliehen. Sie wurde 1999 mit dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung und 2002 mit dem SWR-Jazzpreis ausgezeichnet. 2018 wurde ihr der Jazzpreis Berlin zuerkannt.

2021 wurde Deutscher Jazz Preis (Piano/ Keyboard)  zuerkannt.
2021 Albert-Mangelsdorff Preis