Aki Takase – Pianistin, Komponistin

Geboren in Osaka und studierte Musik in Tokio. Ab 1978 gab sie Konzerte und machte Aufnahmen in den USA und in Japan mit Lester Bowie, David Liebmann, John Zorn und anderen.
1981 hat sie ihren ersten Auftritt in Deutschland beim Berliner Jazzfest in der Philharmonie. Sie spielte mit David Murray, Maria Joao und Joe Henderson sowie Musikern des europäischen New Jazz u.a. Evan Parker, Paul Lovens und zusammenarbeit mit dem Pianisten Alexander von Schlippenbach mit dem Berlin Contemporary Jazz Orchestra.

ab 1994 als Dozentin in der Musikabteilung der Hochschule der Künste in Berlin gearbeitet und hatte vom 1997 bis 2000 eine Gastprofessur an der” Hans Eisler Hochschule für Musik” in den Fächern Klavier und Ensemblespiel.
„SO LONG ERIC“ Projekt :Alexander v. Schlippenbach mit Axel Dörner, Henrik Walsdorff, Tobias Delius,Rudi Mahall, Nils Wogram, Antonio Bolghini, Wilbert de Joode, Heinrich Köbberling ,Han Bennink, Karl Berger (2014-16)
Sie arbeitet im Duo mit Alexander von Schlippenbach, David Murray, Rudi Mahall, Louis Sclavis,
Han Bennink, Silke Eberhard, Ingrid Laubrock und Daniel Erdmann.

„Plays Fats Waller“ mit Rudi Mahall, Nils Wogram, Eugene Chadbourne und Paul Lovens
„La Planete“ mit Louis Sclavis, Dominique Pifarely und Vincent Courtois
„TAMA„ mit Jan Roder und Oliver Steidle
„LOK.03“ mit Alexander v. Schlippenbach und DJIIIVibe
Noch im Duo „Klang und Texte „mit der Schriftstellerin Yoko Tawada
„Die Stadt im Klavier“ mit der Tänzerin Yui Kawaguchi

Ab 2018 : Neue Band „ Japanic“ mit Daniel Erdmann, DJlllVibe, Johannes Fink, Dag Magnus Narvesen
„Da Capo“ Musik und Tanz Projekt mit Louis Sclavis, DJlllVibe, Yui Kawaguchi, Kofie de Vibe

Sie wurde mit dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1999.
SWR-Jazzpreis des Jahres 2002 ausgezeichnet.
CD “Aki Takase plays Fats Waller” wurde ihr 2004 der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik verliehen.
Cherry-Sakura mit David Murray (2017/2) Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Sie erhielt bislang 9 Nominierungen der Bestenliste (1988, 1990, 1993,1997, 2001, 2004, 2007, 2009, 2017).
Jazz Preis Berlin 2018